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Andalusienportal » Andalusien » Andalusien allgemein » Wasserknappheit in Spanien wird immer schlimmer » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Wasserknappheit in Spanien wird immer schlimmer
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Jorge   Zeige Jorge auf Karte Jorge ist männlich
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Wasserknappheit in Spanien wird immer schlimmer Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen



Ende September schlägt Greenpeace Spanien Alarm und erklärt, dass die Wasserreserven in den spanischen Stauseen nur noch bei 40 % liegen. Heute erklärt Greenpeace, dass die Reserven wegen der andauernden Trockenheit bereits auf 37 % gesunken sind. In weiten Teile des Landes herrscht Dürre und Greenpeace fordert ein schnelleres Umdenken im Wassermanagement. Abwasser wird kaum bis gar nicht gereinigt und kann nicht für die Landwirtschaft genutzt werden.

Während Spanien Rekordzahlen im Tourismus und im Absatz von Agrarprodukten erzielt und der Wasserverbrauch schon bei 220 Liter im Schnitt pro Person beträgt, sinken die Reserven von Woche zu Woche.

Die Dürre ist auch im Norden von Spanien ein Problem. In diesem Sommer gab es schlimme Waldbrände bei Ourense. Zwar ist in den kommenden Tages etwas Regen angesagt, aber dieser reicht natürlich nicht aus.

Die andalusische Landesregierung berät aktuell, wie man die Wasserknappheit in der Axarquia bekämpfen kann. Es sollen erste Wasserkürzungen für die Landwirte kommen, da der Stausee La Vinuela nur noch mit 23 % gefüllt ist.

Anmerkung: Die EU hat Spanien im Verlauf der letzten Jahre Milliarden von Euro zum Bau von Kläranalgen zu Verfügung gestellt. Das Geld ist versickert, Kläranlagen sucht man meist vergeblich. Seit 2010 erhebt die andalusische Landesregierung mit jeder Wasserrechnung für seine Bürger einen Beitrag von 5 bis 10 Euro zum Bau von Kläranlagen. Hunderte Millionen Euro wurden inzwischen eingenommen, eine Kläranlage wurde nicht gebaut.

Foto: Río Camba. Campobecerros, Ourense. ©Greenpeace Handout/Pedro ARMESTRE

Quelle: https://spainnews.today/spainnews-de.php?id=2195




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24.11.2017 09:32 Jorge ist online E-Mail an Jorge senden Homepage von Jorge   Nehmen Sie Jorge in Ihre Freundesliste auf

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Themenstarter Thema begonnen von Jorge
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Kommt ein ehemaliger bayrischer Beamter nach Torrox und macht sich wichtig.
Kriecht dem Bürgermeister in den Hintern bis zum Anschlag und stellt sich immer ganz vorn an, Fotos mit den Mitgliedern der Regierung des Ortes zu machen.

Wie ist das mit sexueller Belästigung wenn die Stadträtin einfach umarmt wird?
Ok, anderes Thema.

Auf Versammlungen immer vorn mit dabei, mit dümmlichen Reden, die er über Dolmetscher übersetzen lässt.
Selbst die Sprache lernen ist ja wohl nicht.
Wozu auch, in einem deutschen Dorf in Spanien als Deutscher, oh, Entschuldigung, bayrischer Beamter und Wichtigtuer, spricht man deutsch.
Sollen doch die Spanier deutsch lernen.

Was hat das mit dem Wasser zu tun?

Nun ja.
Genau dieser Schlaukopf, behauptet doch glatt, dass die Spanier selbst schuld sind an der Wasserknappheit und die Touristen überhaupt nichts dafür können.



Wie jetzt?
Also was fällt den Bauern ein, ihre Plantagen das ganze Jahr zu wässern?
Dann werden die Mangos innerhalb von einer Woche geerntet und sind weg.
Und dafür das ganze Jahr wässern?
Vor allem sind ja die Mangos dann plötzlich nichts mehr wert, nach der Ernte, weil es ja so viele gibt.



Mir war jetzt garnicht bewusst, dass Bayern auf einem anderen Planeten liegt.

Wenn die Bauern Mangos anbauen, dann doch deshalb, weil es ein Mal im Jahr eine Einnahmequelle ist, mit der sie den Rest des Jahres finanzieren müssen.

Genau so mit Avocados, Oliven, und sonst was.



Der gemeine Tourist aus Deutschland, der zu Hause im Durchschnitt 176 Liter Wasser pro Tag braucht, kann natürlich nichts für die Wasserknappheit.
Schliesslich giesst der ja nicht seinen Garten hier oder wäscht seine Wäsche.

Wie bitte?

Selbst wenn das die Touristen nicht tun, der Wasserverbrauch ist doch enorm.
Zahlen gibt es dazu nicht, jedenfalls keine handfesten.
Ich würde aber jetzt mal behaupten, alleine dadurch dass ein Tourist jeden Tag mehrmals auf die Toilette geht, und hoffentlich auch hin und wieder mal duscht, verbraucht jeder Einzelne sicher mindestens 50 Liter am Tag, und das ist noch sehr wenig gerechnet.

Bei 400.000 Übernachtungen pro Jahr sind das ja nur 20 Millionen Liter Wasser.
20.000 Kubikmeter.

Schüttet die mal in den Viñuela See.

Jetzt kommen aber noch alle anderen Touristenorte dazu.
Muss ich die aufzählen?

Andalusien hat weit über 17 Millionen Übernachtungen pro Jahr.
Rechnet das gefälligst selbst aus, was da an Wasser weg geht.

Gut, für die Beamten unter uns, es sind mindesten 850.000 Kubikmeter Wasser.

Da kommt jetzt der kleine spanische Bauer daher, und besitzt die Frechheit, das ganze Jahr über seine Plantagen zu wässern, um am Ende eine gute Ernte zu haben.
Die Früchte die dann, auch in Deutschland und Bayern, im Supermarkt liegen.
Spanische Orangen, Trauben, Mangos, Avocados, Tomaten und so weiter.
Und wehe es gibt mal keine spanischen Tomaten im Supermarkt.

Statt sich um seine Touristen zu kümmern, hängt der gemeine Bauer lieber auf seiner Plantage herum und arbeitet, satt sich um Wasser für die Touristen zu kümmern.
Was soll der Tourist nur ohne Wasser tun?

Natürlich ist der Spanier auch selbst dafür verantwortlich, dass es nicht regnet.
Immerhin machen wir ja hier unser Wetter selbst, oder?

Und jetzt kommt der bayrische Beamte, der voll den Überblick hat und sagt: "verantwortlicher mit dem Wasser umgehen."
Setzt sich in sein kleines billiges SLK Modell und braust in einer Fake Lederhose zum Oktoberfest, dass er so schön mit organisiert hat.

In Bayern würde man sagen: "Des is a Zuagroaster."
Andernfalls würde er ja wissen wie ein Oktoberfest, oder überhaupt alles hier, aussieht.

Jetzt wundert mich nichts mehr.
Vor allem nicht, wo die vielen Beamtenwitze herkommen.




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26.11.2017 08:30 Jorge ist online E-Mail an Jorge senden Homepage von Jorge   Nehmen Sie Jorge in Ihre Freundesliste auf

Gadda da Vida Gadda da Vida ist männlich
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Idioten gibt es überall, nicht nur unter den Beamten.

Hier denke ich aber ich weiß wer gemeint ist.
So ein ewiger Wichtigtuer, der keine Ahnung hat von irgend etwas.
Hauptsache im Mittelpunkt stehen.

Er wäre doch ein guter Politiker in Bayern geworden.
Warum ist er denn überhaupt hier, wenn die Spanier doch so blöd sind und ihr eigenes Wasser aufbrauchen?
Um mit seiner Intelligenz hervor zu stechen?
26.11.2017 12:20 Gadda da Vida ist offline   Nehmen Sie Gadda da Vida in Ihre Freundesliste auf

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RE: Wasserknappheit in Spanien wird immer schlimmer Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Jorge

Während Spanien Rekordzahlen im Tourismus und im Absatz von Agrarprodukten erzielt und der Wasserverbrauch schon bei 220 Liter im Schnitt pro Person beträgt, sinken die Reserven von Woche zu Woche.



50 Liter sind offensichtlich wirklich sehr gut gemeint und gerechnet.

Scheinbar ist der tatsächliche Verbauch, ja auch auf Toruisten gerechnet, um ein viefaches höher.

Das Problem bahnt sich schon änger an.
Wie aber die Spanier so sind, erst mal abwarten und dann überlegen was man tun könnte.

Die Landwirtschaft trifft hier keine Schuld.

Man überlege nur einmal, je Toeurist pro Tag 220 Liter Wasser.
Bei 17 Millionen.
Wie lange könnte man da die Plantagen bewässern?

Mißwortschaft fällt nicht automatisch den Bauern zu, die ja leben müssenund ihre Familien ernähren müssen von ihren Erzeugnissen.

Die Hauptschuld haben aber auch nicht die Touristen, obwohl gerade sie ja das Problem erst so richtig verursachen.
Die Politik ist hier gefragt.

Nein, es soll der Tourismus gefördert werden.
Statt 17 Millionen hätten wir gerne 30 Millionen Urlauber.

Wie soll das funktionieren?

Auch der Bürgermeister von Torrox täte gut daran sich darüber Gedanken zu machen, bevor er neue Hotels bauen möchte.

Die Denkweise aber, ein Jahr lang bewässern und am Ende wird alles abgeerntet und ist weg, fasziniert mich jetzt aber doch.
Wird das in Deutschland anders gemacht?
Ja, da muss nicht bewässert werden, es regnet ja das ganze Jahr, bis auf ein paar Tage.
Eventuell hat der viele Regen dem ein oder anderen das Hirn aufgeweicht




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26.11.2017 12:30 Agua ist offline   Nehmen Sie Agua in Ihre Freundesliste auf

Wolfgang V. Wolfgang V. ist männlich
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RE: Wasserknappheit in Spanien wird immer schlimmer Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Agua

Eventuell hat der viele Regen dem ein oder anderen das Hirn aufgeweicht


Fuß15 Fuß15

Auf den Punkt getroffen. Fuß100
26.11.2017 12:40 Wolfgang V. ist offline   Nehmen Sie Wolfgang V. in Ihre Freundesliste auf

Jorge   Zeige Jorge auf Karte Jorge ist männlich
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Natürlich sollen jetzt nicht die Touristen verteufelt werden.

Immerhin bringen sie ja auch viel Geld und ernähren Familien in Andalusien, bzw. im ganzen Land.

Allerdings müssen auch die Touristen am gleichen Strang ziehen und allen gemeinsam Wasser verantwortlich verbrauchen.




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26.11.2017 20:59 Jorge ist online E-Mail an Jorge senden Homepage von Jorge   Nehmen Sie Jorge in Ihre Freundesliste auf

Hans Peter Hans Peter ist männlich
Gerade erst angekommen.

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Natürlich sind auch die Toruisten, zu denen wir ja auch zählen, mit schuld an der Misere.

Man macht sich als Tourist wenig Gedanken über derartige Dinge.
Meist übernachtet man im Hotel und denkt nicht lange nach, wenn man die Toilettenspülung betätigt oder unter die Dusche geht.
Es ist ja im ersten Moment alles so wie zu Hause.

Das über 17 Millionen Touristen den Wasserhaushalt nachträglich beeinflußen ist sicher unstrittig, denke ich.
Gefordert ist hier die Regierung, die Politik, um die Wasservorräte richtig zu verteilen und einzuteilen.

Der spanische Bauer dagegen kann sicher nicht sehr viel einsparen.
Entweder bewässert er seine Plantagen oder nicht.
Ohne Wasser keine Ernte.
Ohne Ernte kein Einkommen.

Da können auch schlaue bayrische Beamte nichts daran ändern, schon gar nicht mit unnötigen völlig hinrlosen Kommentaren.




Hans Peter`s Signatur:
Hans Peter
27.11.2017 10:40 Hans Peter ist offline   Nehmen Sie Hans Peter in Ihre Freundesliste auf

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